Das Gedenken (Friedrich Silcher)

From ChoralWiki
Revision as of 00:39, 1 January 2024 by CHGiffen (talk | contribs) (Text replacement - "* {{PostedDate|2023" to "*{{PostedDate|2023")
(diff) ← Older revision | Latest revision (diff) | Newer revision → (diff)
Jump to navigation Jump to search

Music files

L E G E N D Disclaimer How to download
ICON SOURCE
Icon_pdf.gif Pdf
MusicXML.png MusicXML
File details.gif File details
Question.gif Help
  • (Posted 2023-03-30)  CPDL #73251:     
Editor: Nikolaus Hold (submitted 2023-03-30).   Score information: A4 (landscape), 1 page, 42 kB   Copyright: CC BY NC
Edition notes:

General Information

Title: Das Gedenken
Composer: Friedrich Silcher
Lyricist: Emanuel Geibel
Number of voices: 4vv   Voicing: TTBB
Genre: SecularPartsong

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1852 in Volkslieder für vier Männerstimmen, Heft X, Op.58, Tübingen: Laupp, no. 7
    2nd published: 1902 in Volkslieder, gesammelt und für vier Männerstimmen gesetzt, no. 112
Description: 

External websites:

Original text and translations

German.png German text

1. Mag auch heiß das Scheiden brennen,
treuer Mut hat Trost und Licht;
mag auch Hand von Hand sich trennen,
Liebe Liebe lässt von nicht.
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein treu Gedenken.

2. Ist kein Wasser so ohn' Ende,
noch so schmal ein Felsensteg,
dass nicht rechte Sehnsucht fände
drüber hin den sichern Weg;
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein stark Gedenken.

3. Über Berg' und tiefe Tale,
mit den Wolken, mit dem Wind
täglich, stündlich, tausendmale
grüß' ich dich, geliebtes Kind.
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein frisch Gedenken.

4. Und die Wind' und Wolken tragen
heim zu mir die Liebe dein,
die Gedanken, die da sagen:
ich bin dein und du bist mein!
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein lieb Gedenken.

5. Überall, wohin ich schreite,
spür' ich, wie unsichtbarlich
dein Gebet mir zieht zur Seite
und die Flügel schlägt mich.
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein fromm Gedenken.

6. Und so bin ich froh und stille,
muss ich noch so ferne geh'n;
jeder Schritt, ist's Gottes Wille,
ist ein Schritt zum Wiederseh'n.
Keine Ferne darf uns kränken,
denn uns hält ein froh Gedenken.